Steffie Sandhofer

Ich bin in Niederösterreich aufgewachsen und seit meiner Jugend in der Katholischen Kirche Wien engagiert. Seit 2008 arbeite ich in der Erzdiözese Wien – zunächst als Jugendleiterin in der Region Baden, mit Schwerpunkt auf der Begleitung junger Menschen, der Gestaltung spiritueller Angebote, Workshops zu Glaube & Kirche sowie Firmvorbereitung und dem Aufbau von Jugendgruppen und Jugendbands.

Die Ausbildungen zur Religionspädagogin und diplomierten Pastoralassistentin vertieften mein theologisches Fundament und verbanden Praxis mit Theorie.

Seit 2020 entwickle und führe ich spirituelle Formate im digitalen Raum durch und gestalte authentische Glaubenskommunikation. Was als ehrenamtliche Tätigkeit begann, entwickelte sich zu einem eigenen Arbeitsfeld. Seit September 2025 bin ich als digitale Seelsorgerin der Katholischen Kirche Wien tätig und arbeite daran, Glauben, Spiritualität und Gemeinschaft auch online zugänglich zu machen.


Gott* & ich

Ich bin mit meinem Glauben an Gott* ganz selbstverständlich aufgewachsen. In einer katholischen Familie und Pfarre war der Glaube ein natürlicher Teil meines Alltags und wurde zu einem festen Selbstverständnis. Es gab aber auch Momente, in denen ich Gott* verloren habe. Das Wiederfinden war dann der spannendste Prozess.

Vision

Ich liebe es, Neues auszuprobieren und habe stets Ideen im Kopf, wie man den Glauben in dieser Kirche lebendig und greifbar machen kann. Diese Arbeit erfüllt mich und treibt mich an, für andere da zu sein und gemeinsam Gott* zu suchen. Mein Glaube ist ein Prozess, ein Weg.

Gott*

Ich werde ganz oft gefragt, warum ich hinter Gott* einen (*) setze. Jedes Mal wenn ich den Stern setze, denke ich drüber nach, wie/was/wer Gott* heute für mich ist. Und das hat meinen Glauben und mein Gott*esbild ganz schön erweitert. Weil manchmal ist Gott* einfach eine strahlende pinke Farbe.

Gott*esbilder sind menschengemachte Bilder, und kann immer nur eine Facette beschreiben, weil Gott* einfach auch unbegreiflich ist. Diese Schreibweise Gott* hilft mir, darauf nicht zu vergessen.