Ich habe erst wieder langsam zum Schreiben zurückgefunden.
Ich schreibe Gebete und Texte, mit Themen die mich gerade beschäftigen.

Steffie Sandhofer

TEXTE

Hoffnung

Ich mag dieses Jahr mit Hoffnung starten.


Weil Hoffnung mich antreibt, wenn mir alles runterfallt.
Weil Hoffnung da ist, wenn ich mich frag, ob diese Welt noch wird.
Weil Hoffnung kein Ding ist, dass nur mächtige Menschen umsetzen können.
Weil Hoffnung Kräfte mobilisiert, von denen man keine Ahnung hatte, dass sie da sind.
Weil Hoffnung im Dunkeln sitzt und auf dich wartet, um dich zu umarmen und zu flüstern: Du schaffst das.

Das ist die Hoffnung, die ich dieses Jahr auf jeden Fall brauche.

Mach doch mal das Fenster auf

Lass Liebe in dein Leben.

Manchmal braucht es einfach nur einen kleinen Schritt um etwas Neues zu beginnen.
Ich fühl mich, vor allem im Winter, wie in geschlossenen Räumen.
Räume voller Erwartungen, Termine, Sorgen und viele ToDo Lists, die auch alle erledigt werden müssen.
Und irgendwie bleibt da relativ wenig Zeit für die richtig wichtigen Dinge: die Liebe.

Liebe, die kommt seltener einfach so vorbei, schon gar nicht, wenn ich gar keine Kapazität über habe, sie zu sehen.
Liebe braucht ein offenes Fenster oder zumindest einen kleinen Spalt, durch den die Liebe einziehen kann.
Manchmal braucht sie sogar eine Einladung.

Liebe, muss ich in mein Leben lassen, damit ich wieder mit meinem vollen Häferl Liebe, auch für andere Liebe sein kann.
Damit ich Liebe in die Welt trage, in eine Welt voller Sorgen, ganz kleine Hoffnungsschimmer und heilige Momente vorbeibringen kann.

Vielleicht fangt alles damit an, dass ich das Fenster aufmache.
Nur einen kleinen Spalt, ein kleiner Moment
und die Liebe in mein Leben bitte.

Guten Morgen Gott*

Gott*
zwischen Zahnpastasta, Anziehen und Kaffee.

Gott* flüstert.
Kannst du es hören?

Ich bin da. Ich bin bei dir. Heute. Immer.

Also los:
Leuchte. Stolper. Lache.
Du musst nicht perfekt sein, sondern echt.

Februar

Februar du hast Stille gebracht und Kälte.
Dann Tränen und dazwischen Sonne,
die mich über meinen Schatten hat springen lassen.
Es war Zeit auf mich zu hören, auf das was gut tut.
Ganz egal, ob das jetzt richtig oder falsch ist.
Denn im Moment leben, ist manchmal genau das was es braucht.
Und vertrauen, dass es wird.

Sünde!?

Was passiert,
wenn man sich für etwas entscheidet,
das Bauchgefühl bewusst ignoriert,
den Schritt geht
und sich Stück für Stück fallen lässt.

Wenn Werte auf dem Kopf stehen,
aber eigentlich nur meine
oder betriffts doch alle?

Wenn Gott* weit weg ist,
also gar nie vorhanden.
Oder ist Gott* da doch dabei?

Aber wie so oft
lässt sich darüber streiten und bewerten
ob das jetzt schon
wirklich schlimm ist oder anders.

Dass es ganz Verschiedenes braucht,
um aus dieser Story wieder rauszukommen,
je nachdem,
wo du dazugehörst.

Der Hund

Er ist wie ein kleiner Hund.
Also der von den ganz kleinen.
Großes Gebell hinterm Gartenzaun.
Aber sobald er schutzlos ist,
also auf freiem Feld, da ist er da.
Braucht Streicheleinheiten und pure Rücksichtnahme bitte.
Er ist doch ganz lieb, einer der besonders lieben.
Kann keinem etwas zu Leide tun.
Er möchte doch nur Liebe.
Auf offener Straße.
Hinterm Zaun,
da ist die Cheflage geklärt.
Er entscheidet was Sache ist und was passiert.
Wenn nicht, dann weiß er sich zu helfen.
Mit unerträglichem Gebell,
bis er alle dort hat,
wo er sie haben möchte.

Inhalte und Texte: KirchenSteffie
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Auf verschiedenen Kanälen werde ich überflutet mit der Magie der Rauhnächte. Viele verschiedene Modelle: Zwischen Manifestation, Wünschen und spirituellen Kräften.

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